Die E3 rückt näher und näher und so gibt es inzwischen täglich neue Ankündigungen, Vermutungen und Gerüchte. Viele davon werden dementiert, manche erscheinen so aus der Luft gegriffen, dass sie nur kurz zirkulieren und wieder andere sind einfach nur mysteriös. Definitiv zur letzten Kategorie zählt auch ein kürzlich aufgetauchtes Teaser Poster. Die Grafik enthält, neben viel schwarzem Hintergrund nicht viel. Über dem Valve Logo am unteren Rand ist auf den ersten Blick nur das Half Life Logo und die darunter prangenden Schriftzüge Freeman und June 14th zu erkennen. Zudem wird dem aufmerksamen Betrachter bei näherer Beschau des Posters auffallen, dass sich im unteren Drittel des Bildes die Silhouette eines Gesichtes zu verbergen scheint.
Alle, die sich auf die kommende E3 Messe freuen, werden inzwischen unschwer erkannt haben, dass an dem genannten Datum (Ortszeit) die Valve Pressekonferenz in Los Angeles stattfinden wird. Könnte es sich bei dem Poster vielleicht um einen Teaser für die nächste Half Life Episode handeln? Oder wird Gordon Freeman gar in einem völlig neuen Titel zurückkehren? Ist das die versprochene Überraschung? Bisher ist noch nicht einmal geklärt, ob die Grafik wirklich von Valve stammt oder ob wir es hier mit einem Fake zu tun haben. Also ist vorerst bestenfalls verhaltene Freude angebracht. Aber bald werden wir ja mehr wissen.
Nachdem im vergangenen Jahr 73.302 Bundesbürger an einer von Peter Schleußer ins Leben gerufenen Onlinepetition teilnahmen, die sich gegen ein von der Innenministerkonferenz gefordertes Verkaufsverbot für Actionspiele richtete, beschäftigte sich gestern der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages mit dem Thema.
Schleußer forderte in seinem Plädoyer ein Verzicht des Verbots und sprach sich für eine Förderung der Medienkompetenz von Eltern und Pädagogen aus. Zudem strebt er eine bessere Förderung der deutschen Computer- und Videospielebranche an.
Hermann Kues, Vertreter der Bundesregierung und parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, machte daraufhin klar, dass derzeit weder eine Verschärfung des Jugendgesetzes noch eine Ausweitung der derzeitigen Gesetze zu befürchten sei. Vielmehr setzt man auf Aufklärungskampagnen und weitere Aktivitäten.
“Wir begrüßen das Signal der Bundesregierung, vorerst keine Verschärfung der aktuellen Gesetzeslage vornehmen zu wollen. Emotionen, Vorurteile und mangelndes Wissen prägen leider noch immer viel zu oft den öffentlichen Diskurs zu Computerspielen. Umso wichtiger sind inhaltlich fundierte Initiativen wie die Petition gegen das geforderte Verbot von Action-Computerspielen, indem sie zu einer Versachlichung der Debatten um Computerspiele insgesamt beitragen”, so BIU-Geschäftsführer Olaf Wolters